Berufskraftfahrer unterwegs

Ausbildungsberuf: Berufskraftfahrer

Berufskraftfahrer/in als Ausbildungsberuf

 Berufskraftfaher können fast alles an jedem Auto.

Transportunternehmen in vielen Regionen, zum Beispiel in NRW, Sachsen-Anhalt, Bayern oder Brandenburg, haben noch freie Ausbildungsplätze zum Berufskraftfahrer.

Vorwiegend im Bereich Güterverkehr stehen zahlreiche freie Lehrstellen zur Verfügung.

Ein Berufskraftfahrer (Ausbildungsrichtung Güternah- und Fernverkehr) arbeitet hauptsächlich in Transportunternehmen und Speditionen.

In der dreijährigen Lehrzeit zum Berufskraftfahrer durchläuft der Azubi eine facettenreiche Ausbildung.

In der Berufsschule werden die theoretischen Kenntnisse und Grundlagen des Berufes behandelt; parallel werden im Ausbildungsbetrieb die praktischen Fertigkeiten vermittelt.

Dazu kommt noch eine überbetriebliche Ausbildung, bei der der LKW-Führerschein erworben wird.

Auch werden weitere notwendige Spezialkenntnisse (Hebezeugpass, Staplerschein etc.) vermittelt, welche mit dem Berufsbild eines Berufskraftfahrers im Zusammenhang stehen und für eine korrekte Arbeit als Berufskraftfahrer je nach Einsatzbereich erforderlich sind.

Die Tätigkeit eines Berufskraftfahrers ist für viele Jungen und Mädchen auch heute noch attraktiv, wenn auch die Straßen zunehmend mit ausländischen Speditionen oder Fahrern überschwemmt werden.

Die in der Lehrzeit erworbenen Kenntnisse, die ein Berufskraftfahrer dank dieser fachspezifischen Ausbildung erlangt, befähigen einen Berufskraftfahrer, später auch einmal ein wuchtiges LKW- oder Anhängerrad selbstständig und ohne Hilfe des ADAC oder einer anderen mobilen Werkstatt unterwegs und allein nach einer Reifenpanne zu wechseln.

In dem Job „Kraftfahrer“ sind auch viele berufsfremde Chauffeure unterwegs, die aus unterschiedlichsten Gründen den Fahrtwind schnuppern möchten.

Dabei wurden schon auf Park- und Rastplätzen in ganz Europa Fahrer oder Fahrerinnen von Trucks angetroffen, welche vorher als Arzt, Friseurin, Buchhalter, Bauhelfer oder Klempner gearbeitet haben.

Natürlich ist es ein gewisser Reiz, Deutschland, die Nachbarstaaten oder auch ganz Europa auf der Straße kennenzulernen. Nicht unterschätzen sollte man jedoch die enorme geistige und körperliche Belastung bei der Arbeit als Berufskraftfahrer.

Außerdem ist ein geregeltes Familienleben bei einem Job als Kraftfahrer oder Berufskraftfahrer normalerweise nicht möglich.

Nicht beneidenswert ist die gängige Praxis bei einer Arbeit als Berufskraftfahrer in einer Spedition, sonntags zu Ende des Wochenendfahrverbotes auf Tour zu gehen und vielleicht erst freitags oder samstags wieder daheim zu sein.            Berufskraftfahrer unterwegs

Trotzdem kann dieser Job reizvoll sein, wenn man jung ist und „kostenlos“ durch die Welt kommen möchte.

Bei der von vielen Firmeninhabern oder Disponenten verordneten Lenkzeitüberschreitung, welche zur Erreichung ferner Ziele oder geplanter Beladetermine oft erforderlich ist, kann von einer entspannten Fahrt mit dem Brummi oftmals nicht mehr gesprochen werden.

Außerdem ist der Konkurrenzdruck im Speditionsgewerbe so groß, dass die Bezahlung eines Berufskraftfahrers in der Regel weit unter einem fairen Limit liegt.

Wem es trotzdem Spaß macht, wer nichts anderes als Autofahren gelernt hat oder wer ganz einfach nur Lust an dem Job als Berufskraftfahrer hat, kann in dieser Branche durchaus glücklich werden.

Dabei muss man aber mit Wartezeiten bei Ent- und Beladung, Stress bei der Park- oder Stellplatzsuche oder überaktiven Beamten der Polizei, vom BAG oder Zoll leben können.

Die Sparte der Busfahrer im Fern- oder Ausflugsverkehr, liebevoll von den Kollegen auch „Krawattentrucker“ genannt, freut sich wenigstens am Ende einer Fahrt über eine kleine Spende                    Spende der Reisegäste

der Reisegäste; der Brummifahrer muss sich meistens vom Chef anhören: „Wo kommst du denn erst her?“

Weitere ausführliche Informationen zu Berufen unserer Zeit auf den Webseiten über den Job und eine Karriere im Beruf.

Pressekontakt:
LKS Wolfgang Lorenz

Texte und Korrektur

 

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