« C’est le ton qui fait la chanson » …oder: der Ton macht die Musik.

05.02.2012                                             Die Grammatik macht den Text...

Sinngemäß könnte man dieses alte französische Sprichwort auch auf die Kunst des Schreibens anwenden.

Ist alles eine Sache des Talents oder kann man kreatives Schreiben lernen?

Liest man den folgenden Absatz, kommt einem bestimmt etwas bekannt vor, oder?

Unter dieser Addresse findet mann von Amalgan bis Wiedersacher gantz fiele deutsche Worter in einer Rächtschreibung, welche nicht korekt ist beziehungsweiße nicht der deudschen Rechtsschreibung entsprechen.

Ob Capuccino, Eigenbrödler, Entgeld, Gradwanderung, Lapalie, Maschiene, orginal, Reflektion, seperat, Sylvester, Verwandschaft oder vorraus…  viele Fallstricke lauern auf den Schreiberling!

Die Rechtschreibreform in Deutschland, welche nur zögerlich von führenden Verlagen und selbst den Behörden verinnerlicht wurde, hat damals die Nation gespalten.

Heute kräht kein Hahn mehr danach…. nur einfacher ist es für viele beim Schreiben von Texten auch nicht geworden.                                         Texter bei der Arbeit

Die Falschschreibung von „Strasse“, der Bezeichnung für Allee, Boulevard, Gasse, Landstraße, Schnellstraße, Weg, Chaussee, Fahrbahn, Damm, Trasse, Meerenge, Meeresstraße oder Sund, soll hier beispielhaft stehen für die seit der Rechtschreibreform u. a. zu beobachtende Tendenz, das ß auch dort durch ss zu ersetzen, wo weiterhin die Schreibweise mit ß richtig ist.

Viele, vor allem in Süddeutschland, schreiben oft auch „Grüsse“ statt „Grüße“, „ausser“ statt „außer“ oder „Stoss“ statt „Stoß“. Die neue Regel lautet aber: Nach kurzem Vokal schreibt man ss, nach langem Vokal oder Diphthong (= Doppelvokal: ei, au, äu etc.) schreibt man ß. Die einzigen Ausnahmen bilden Eigennamen oder von Eigennamen abgeleitete Substantive wie etwa Weißenburg oder Litfaßsäule.

Duden und Co.

In der Schweiz und in Liechtenstein findet das ß allerdings kaum oder gar nicht Anwendung; in diesen Ländern gilt die Schreibweise „Strasse“ als korrekt.

Wer sitzt nicht oft vor einer Einladung, einem Brief oder gar der Bewerbung für einen neuen Job und überlegt, wie wohl ein betreffendes Wort nach der neuen Rechtschreibung geschrieben wird?!

Dann hilft eben nur noch der Blick in den Duden (sollte die neueste Ausgabe sein) oder die Hilfe durch einen professionellen Texter.

Wer sich nur auf die automatische Rechtschreibprüfung vom PC verlässt, ist schon verloren. Dieses Programm kennt nicht alle Worte und manchmal bestimmt auch der Sinn die Schreibweise. Ein gutes Beispiel ist: seid oder seit?

Beide Worte sind zwar dem Rechtschreibprogramm bekannt. Doch wird die Anwendung die richtige Schreibweise anzeigen?    Wohl kaum…

Richtig eingesetzt wären sie so: Seit 2012 sind sie geschieden. Seid ihr noch geschieden? Macht man es falsch, wird der Computer es nicht bemängeln, er kann nur sagen “unbekanntes Wort oder umgangssprachlicher Ausdruck“ erkannt, das Denken überlässt er dem Benutzer.

Selbst ist man ja manchmal regelrecht blind für die eigene Rechtschreibung: Mir und mich, die Groß- und Kleinschreibung, zusammen oder getrennt… dazu noch alle Fremdwörter, Synonyme, die richtige Zeichensetzung, Worttrennung und das Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben…  wer soll da den Überblick behalten?

Deutsche Sprache – schwere Sprache.

Die Rechtschreibreform hat nicht wirklich geholfen.

Im Gegenteil. Das ß wurde zum größten Teil durch das ss ersetzt. Aber eben nicht immer: Straße, Gruß und außer dürfen ihr ß behalten. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Bei GROSSBUCHSTABEN wird das ß immer durch SS ersetzt und in der Schweiz wird seid jeher ohnehin nur das ss benutzt.

Außerdem ist in Deutschland ein gewisser Sprachwandel zu verzeichnen.

Durch die Einwirkung gesellschaftlicher und individueller Faktoren auf die Benutzer von Schrift ändert sich zwangsweise auch jede Sprache von Generation zu Generation.

So wandelt sich der Wortschatz in manchen Bereichen relativ langsam, in anderen Bereichen können Änderungen von einem Tag auf den anderen eintreten.

Was haben solche Worte wie „geil“, Glamourfaktor, Fotofalle und Speeddating gemeinsam? Sie stehen nicht im Duden. Aber auch das Wort „Elchtest“ hat eine Weile gebraucht, um die Aufnahme in den allgemeinen und dokumentierten Sprachschatz zu finden.

Jugendwörter wie „Swag“, was für „lässig coole Ausstrahlung“ steht, „Körperklaus“ für Tollpatsch oder „Bitchmoves“ für hinterhältige Aktionen, sind Synonyme für Worte, welche die Sprecher einer Sprache zu einer jeweiligen Zeit dafür halten.

Ganz abgefahren ist die Kommunikation in Portalen der Neuzeit und per SMS, wo dann Worte wie „mups“, „lol“, „hinks“, ALDI (am liebsten dich), W00T und HB2U sogar eine gewisse, nur der eingefleischten Community bekannten, Bedeutung haben.

Als lebende Sprache ist die Grammatik des Deutschen diversen Veränderungen unterworfen. Zurzeit ist zum Beispiel eine Tendenz zu beobachten, dass der Genitiv durch den Dativ ersetzt wird („wegen dem Regen“; klassisch: „wegen des Regens“). Auch lässt sich feststellen, dass in der gesprochenen Sprache die Konjunktion „weil“ neuerdings verstärkt eine Verbzweitstellung statt einer Verbletztstellung im eingeleiteten Nebensatz hervorruft, und dadurch wie „denn“ verwendet wird.

“Erstaunlich viele Menschen sind originell, aber nur bei der Rechtschreibung“, resümierte der deutsche Schauspieler Georg Thomalla.

Kunstworte wie „guttenbergen“, „Wutbürger“, „Stuttgart 21“ oder „Arabellion“ sind aktuellen Ereignissen unserer Zeit geschuldet und werden wohl auch in den deutschen Sprachgebrauch einziehen.

Guter Ausdruck macht Eindruck!

Auf jeden Fall sollten öffentliche Texte, gleich welcher Art und für welche Interessengruppe geschrieben, absolut fehlerfrei sein.

Stilsünden wie Euphemismen, Schachtelsätzen und Klischees müssen dabei vermieden werden; der Satzbau muss übersichtlich und einzigartig sowie frei von Missverständnissen sein.

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Die Geheimnisse über Werbetexte kann man lernen.

Mit einem guten Text wird der Leser fast hypnotisiert und zum Lesen bis zum Ende angeregt.

Werbetexte selbst schreiben ist ein Handwerk, welches Spaß macht, wenn man einige Grundregeln beachtet.

Außerdem kann es gerade für kleine oder mittelständige Unternehmen vorteilhaft sein, Werbetexte selbst zu schreiben, da die Erstellung von Werbetexten über eine professionelle Werbeagentur sehr schnell recht teuer werden kann.

Über 80 % der Internet-User finden Websites durch Suchmaschinen! Da müssen die Texte optimal gestaltet werden, um bei den Suchmaschinen und den Suchenden gut anzukommen.

Weitere ausführliche Informationen, Anregungen zur Gestaltung von Texten aller Art, zahlreiche Links zu Werbetextern und textrelevanten Anbietern sowie Pressekontakt:

LKS Wolfgang Lorenz

Text und Korrektur

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